Inhalt des Dokuments
Schwerpunkte der Arbeitsstelle
Die interkulturelle Forschungs- und Arbeitsstelle beschäftigt sich schwerpunktmäßig mit den Auswirkungen von Migration und Globalisierung auf Gesellschaft, Politik und Bildung. Die vorhandenen Materialien ermöglichen einen Einblick in historische und aktuelle Migrationsprozesse sowie deren Ursachen und Auswirkungen. Die sich daraus ableitenden Anforderungen an Politik und Gesellschaft müssen auf unterschiedlichen Ebenen thematisiert und bearbeitet werden.
Dafür stehen in der Arbeitsstelle themenspezifische Literatur, überregionale Zeitschriften, Filmmaterial und eine Vielzahl an didaktischen Materialien zur Verfügung, die eine gezielte Einarbeitung in Themenkomplexe wie Politik und Geschichte, Rassismus und Rechtsextremismus, Religion und Migration, Globalisierung und Entwicklungszusammenarbeit ermöglichen und Anregungen für die Praxis bieten.
Geschlecht, Alter und Herkunft spielen eine entscheidende Rolle bei der personalen Verarbeitung von Migration und stellen andererseits unterschiedliche Anforderungen an Politik und Gesellschaft. Unter diesen Aspekten findet sich Material zu unterschiedlichen Migrantengruppen, aber auch theoretische Hintergrundinformationen zu politischen Integrationsbestrebungen und bildungspolitischen Maßnahmen.
Ein Schwerpunkt der Arbeitsstelle liegt bei den Möglichkeiten der Umsetzung von Interkultureller Erziehung und Bildung im schulischen und außerschulischen Bereich als notwendige Kompetenz für den Einzelnen, aber auch in Hinblick auf internationale Vernetzungen, die auf wirtschaftlicher Ebene Interkulturelle Kompetenz als Basisqualifikation zunehmend voraussetzen.
Neue Schwerpunkte der Arbeitsstelle sind Theorie und Geschichte von Bildungssystemen und die Arbeit in der Entwicklungszusammenarbeit.
Studierende können sich zu dem beschriebenen Themenspektrum in der Arbeitsstelle informieren und beraten lassen und darüber hinaus weiterführende Adressen für die Materialsuche oder mögliche Praktikumsstellen erhalten.
